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Übersicht

Route: 

Deutschland, Polen, Litauen, Lettland, Estland
Russland (europäischer Teil)
Russland (Sibirien)
Mongolei
Russland (Republik und Region Altai)
Kasachstan
Kirgisistan
Usbekistan
Kasachstan
Russland (Südrussland und Nord-Kaukasus)
Georgien
Türkei
Bulgarien, Serbien, Ungarn, Österreich, Deutschland

Reisezeit: 26.05.2018 - 24.09.2018  (122 Tage)

Strecke:  25.671 km

Reisemobil:  Woelcke Autark Boxer  ==> mehr

 

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Schon Ende 2017 beginnen wir mit den Vorbereitungen zu dieser ungewöhnlichen Reise. Wir lassen Gesundheits-Checks und Impfungen durchführen, erweiterte Auslandskrankenversicherungen werden abgeschlossen, ein zweiter Reisepass und ein Internationaler Führerschein beantragt, ein zweites Smartphone angeschafft, VISA-Karte der DKB besorgt (gebührenfrei im Ausland), Karten für die Navigationssoftware heruntergeladen, Reiseführer gewälzt, Internetrecherchen durchgeführt, kyrillische Schrift erlernt, Reiseapotheke zusammenstellen lassen, Zeitung
abbestellt, die Umleitung der Post beantragt, für die Versorgung des Hauses gesorgt, Familie, Freunde und Bekannte informiert. Die komplizierte Beschaffung des Visums der einzelnen Länder übernimmt die
Fa. “Abenteuer Osten”, die uns auch auf der Reise mit einem Reiseleitungs-Team unterstützen wird.

Aber auch unserem Wohnmobil gilt unser besonderes Augenmerk, denn es soll uns für 4 Monate, auf zum Teil unwegsamen Gelände, ohne größere Probleme wieder nach Hause bringen. Bei unserem Reisemobilhersteller
Fa. Woelcke wird ein Abschlepp-Haken am Heck angebracht und bei Fa. Goldschmitt eine Luftfederung für die Hinterachse eingebaut. Im Peugeot-Autohaus werde ich lediglich argwöhnisch beäugt, als ich von meinem Vorhaben erzähle. Ein Kundendienst wird durchgeführt, aber besondere Ratschläge für diese Reise kann man mir keine
geben. Eine Kiste mit Werkzeug, Ersatzteilen und Reparaturmaterial wird gefüllt, ein Kunststoff-Unterfahrschutz selbst montiert und für alle zu bereisenden Länder eine Auslandsbestätigung der Autoversicherung beantragt.

Dann beginnt das große Einräumen des Wohnmobils. Kleidung, Lebensmittel, Medikamente, Wasch- und Putzmittel, Literatur, Fotoausrüstung, Akku-Laderäte u.v.m. Was muss mit, was kann mit, was braucht man nicht unbedingt? Am Schluss ein banger Blick auf die Anzeige der Kraftfahrzeug-Waage: Hurra, wir bleiben doch tatsächlich unter dem Zulässigen Gesamtgewicht von 3.5 Tonnen. Dann kann es ja losgehen


























26.-31. Mai, Anreise über Polen und Litauen nach Riga in Lettland


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Von unserem ersten Übernachtungsplatz in der Oberlausitz erreichen wir schon bald Polen und sind über die neuen und gut ausgebauten Autobahnen erfreut. Allerdings sind auf unserer Strecke die Maut-Stationen bereits im Bau.
Kurz hinter Warschau finden wir einen schönen ruhigen Stellplatz an einem See.
Obwohl hier die Wohnmobildichte auf den Straßen noch überschaubar ist, begegnen uns am nächsten Tag 4 Wohnmobile mit chinesischen Kfz-Kennzeichen!


















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In Litauen sind die Autobahnen teilweise noch im Bau, aber über die gut ausgebauten Landstraßen können wir bereits am frühen Nachmittag einen Campingplatz in Kaunas ansteuern.



















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Am 4. Tag führen uns gute Landstraßen in Lettland, mit vielen Geschwindigkeitskontrollen, bis nach Riga zum Campingplatz auf der Flussinsel. Hier haben wir schon mal Gelegenheit die anderen Reiseteilnehmer kennen zu lernen



          Fahrzeuge der Reiseteilnehmer
          ===> mehr
 





















1.-15. Juni, Russland, europäischer Teil

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Um nach Russland einreisen zu können, müssen wir zunächst nach Estland. Die estnische Zollabfertigung verläuft zunächst etwas chaotisch. Dafür ist der russische Zoll gut durchorganisiert, auch wenn man selbst nicht weiß mit
welchen Zetteln und Dokumenten man sich wo anstellen muss. Unser erster Übernachtungsplatz in Russland liegt
am Peipusssee (sieben mal größer als der Bodensee). Von hier fahren wir am nächsten Tag gemeinsam mit dem Bus zur Stadtbesichtigung nach Pskow, eine der ältesten Städte Russlands. Der weitere Weg führt uns über gut
ausgebaute Straßen durch eine dünn besiedelte waldreiche Landschaft. Nach einer Zwischenübernachtung am Derbowezh-See geht es auf direktem Weg Richtung Moskau.

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Übernachtungsplatz am Peipusssee

Stadtbesichtigung in Pskow




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Dreifaltigkeitskathedrale im Kreml von Pskow

Übernachtungsplatz am Derbowezh-See






Je näher wir Moskau kommen, um so breiter werden die Straßen. Über teilweise 10 spurige Autobahnen müssen wir zu unserem Stellplatz mitten hinein ins Zentrum der 12 Millionen-Metropole. Für das übliche Besichtigungsprogramm zum Kreml, Roter Platz, U-Bahn, Bootsfahrt und Stadtbummel nehmen wir uns zwei Tage Zeit. Es ist auffallend, wie sauber Moskau ist und wie diszipliniert die Autofahrer unterwegs sind.







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Wir nähern uns der russischen Hauptstadt 

Zu unserem Stellplatz, mitten hinein ins Zentrum




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Beeindruckende Kathedralen und  Kirchen im Kreml

Basilius-Kathedrale am Roten Platz




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Erlöserturm am Roten Platz

Stadtbummel auf dem Arbat




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Prachtvolle U-Bahn-Stationen 

Stadtbummel vor imposanter Kulisse




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Bootsfahrt auf der Moskwa

 






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Die Weiterfahrt nach Osten führt uns nicht, wie wir zunächst annahmen, gleich in die menschenarme Taiga, sondern durch dichtbesiedelte Gebiete mit viel Industrie.
In Wladimir überrascht uns ein Mega Globus Supermarkt mit 38 Kassen, der 7 Tage die Woche, 
24 h geöffnet hat. In Susdal erreichen wir den einzigen richtigen Campingplatz auf dieser Reise, der auch von anderen Reisenden gerne als Zwischenstation genutzt wird. Unser Besichtigungsprogramm am nächsten Tag führt uns zum Freilichtmuseum, Kreml, drei Klöstern und vielen alten Bauten, von dem einiges zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

 



















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Augustinerchorherrenkloster in Susdal 

Muttergottes-Geburts-Kathedrale




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Der Glockenspieler gibt sein bestes                   .... und

sie sorgt im Souvenirladen für Heiterkeit




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Freilichtmuseum in Susdal

Wohnhaus am Ortsrand von Susdal





Tags darauf fahren wir auf der sehr gut ausgebauten M7 bis nach Nischni Novgorod (früher Gorki). Hier bleiben wir am Stadtrand lediglich für die Übernachtung und setzen unsere Fahrt am nächsten Morgen fort. Auch auf dieser Strecke müssen wir uns vor den zahlreichen Radarfallen in acht nehmen.







In der autonomen Republik Tatarstan legen wir noch kurz vor Kasan einen lohnenswerten Besichtigungs-Stopp in der Inselstadt Swijaschsk ein. Bis zu unserem Übernachtungsplatz in der Innenstadt von Kasan ist es jetzt nicht mehr weit.






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Unterwegs auf der gut ausgebauten M7

Uspenski-Kloster in Swijaschsk




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Historisches Museum von Swijaschsk

 






Am nächsten Tag besichtigen wir im Kreml von Kasan die Moschee und die Kathedrale. Abschließend schlendern wir durch die belebte Fußgängerzone. Die Fußball-WM ist das beherrschende Thema in der Stadt und in 14 Tagen wird hier die Begegnung Deutschland - Südkorea stattfinden.






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Kul-Scharif-Moschee in Kasan 

Kul-Scharif-Moschee in Kasan 




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Marä-Verkündigungs-Kathedrale in Kasan

Ein Paar in vermutlich tatarischer Tracht





AS045kAuf der Weiterfahrt kommen wir an zahlreichen Fischständen vorbei und können uns dort gleich unser Abendessen besorgen.















Immer noch in Tartastan, ,in der geschichtsträchtigen Stadt Jelabuga, die heute für Touristen hübsch hergerichtet ist, machen wir noch einen Zwischen-Stopp.

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Wir folgen der nördlichen M7, kommen in die Republik Udmurtien und landen schließlich in deren Hauptstadt Ischewsk. Da wir schon mal hier sind, können wir uns das Kalaschnikow-Museum nicht entgehen lassen. Heute ist Nationalfeiertag und die Menschen sind vor allem am Ufer der aufgestauten Isch in Feierlaune.

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St. Michaels Kathedrale in Ischewsk

Kalaschnikow Museum in Ischewsk




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Gewehre und ihre Geschichte

Feiern am Nationalfeiertag in Ischewsk




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Chaotische Ausfahrt aus Ischewsk

 






AS056kWestlich von Perm überqueren wir die Kama und kommen schließlich bei Kungur zur bekanntesten Eishöhle Russlands. Die Exkursion durch die Höhle mit einer Länge von 5600 m, mit 70 Seen und einer Temperatur immer unter 0 Grad ist beeindruckend und lehrreich zugleich.













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Wir nähern uns dem Ural-Gebirge, das hier mit unsere Mittelgebirgen vergleichbar ist. Kurz vor Jekaterinburg überqueren wir die Trennlinie zwischen Europa und Asien.

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16.Juni - 8. Juli, Russland, Sibirien


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Wegen den erhöhten Sicherheitsmaßnahmen zur Fußball-WM werden wir bereits vor der Stadt Jekaterinburg von der Polizei kontrolliert. Die Jungs sind jedoch ’gut drauf’ und so können wir schnell unseren exclusiven Stellplatz mit Blick auf die Skyline der Stadt zügig ansteuern. Für die Besichtigungen in und außerhalb der Stadt steht uns ein Bus zur Verfügung.

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Stellplatz in Jekaterinburg

 GULAG Gedenkstätte bei Jekaterinburg




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Obligatorisches Foto an der Kontinent-Grenze

 Gedenkstätte zur Ermordung der Zarenfamlie




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Kathedrale auf dem Blut in Jekaterinburg

 Fußball-Fans auf dem Weg zum WM-Spiel




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Unser Stellplatz ist auch ein romantischer Ort für Hochzeitsfotos





AS075kDie nächsten beide Tage sind reine Fahrtage ohne besonderes Besichtigungsprogramm. Vorbei an kleinen Dörfern mit halb verfallenen oder aber auch schön hergerichteten Holzhäusern.


In Tjumen können wir noch bei schönem Wetter in  den heißen Quellen baden.

Beim nächsten Übernachtungsplatz, in der Nähe des Dorfes Golyschmanowo  ist es kalt und regnerisch. Aus dem geselligen Abend am Lagerfeuer wird nichts. Dafür kommt das russische Fernsehen zu uns und macht ein kurzes Interview.




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Stellplatz bei den heißen Quellen in Tjumen

 Auch die asiatische Kreuzotter fühlt sich hier wohl




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Die Straßen sind besser als vorhergesagt

In Golyschmanowo helfen nur Gummistiefel





AS082kBei Kargat können wir den geplanten Übernachtungsplatz wegen Schlamm nicht anfahren. Schnell bekommen wir eine Alternative bei der orthodoxen Kirche mitgeteilt.



Die nicht geplante Führung durch die Kirche übernimmt ein Feuerwehrmann aus der Stadt, der auf dem Glockenturm für uns sogar ein Glockenspiel vorführt.









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Neue orthodoxe Kirche in Kargat

 ....  mit aufwendiger wertvoller Innengestaltung






AS083kSchon weit vor Nowosibirsk wird die M53 wieder 4 spurig.

Bevor wir in die größte Stadt Sibiriens,  mit 1,5 Mill. Einwohnern, hineinfahren, haben wir noch Gelegenheit zum Einkaufen.


Die Stadt selbst können wir dann mit einem Bus besichtigen.








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Endlich wieder ein Supermarkt für uns     .....   und

 ihm gönnen wir eine Handwäsche




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Das Deutsche Haus in Nowosibirsk

Der Bahnhof von Nowosibirsk




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Museum der Geschichte der Westsibirischen Eisenbahn

Denkmal Alexander III mit Blick auf den Ob




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In den Markthallen gibt es ein reichhaltiges Angebot

 






AS095kÜber weiterhin gute Straßen kommen wir durch das größte Kohleabbaugebiet Russlands.

Die großen Schmetterlings-Schwärme durch die wir hindurch müssen, finden wir anfangs noch bezaubernd. Spätestens beim Anblick der verschmierten Windschutzscheibe und des verstopften Kühlergrills finden wir das nicht mehr so lustig.

Die GULAG Gedenkstätte bei Mariinsk erinnert an die     2,5 Mill. Menschen die zwischen 1929 und 1960 hier in der Umgebung in 400 Lagern eingesperrt waren.






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AS098kBei sommerlichen Temperaturen gibt  es einen gemeinsamen Grillabend und wer will, kann auch die örtliche Sauna benutzen.



Interessant wird es, als uns ein Polizist aus der Stadt  besucht und offen unsere Fragen beantwortet. Mit manchen Antworten haben wir nicht gerechnet.










AS099kKurz vor Krasnojarsk, gerade als wir angehalten haben um den Staudamm im Jenissei zu besichtigen, werden
 wir von einem jungen Ehepaar angesprochen. Sie hatten nicht damit gerechnet hier ein deutsches Wohnmobil zu sehen und wollen sich unbedingt mit uns unterhalten.
Dazu fahren sie mit uns zu einem bei Einheimischen beliebten Aussichtspunkt über dem Jenissei-Tal. Mit Hilfe des Google-Übersetzers auf den Smartphones wird es
ein
sehr nettes und interessantes Gespräch.

Übrigens, die bei uns derzeit beliebte Schlagersängerin Helene Fischer, die 1984 in Krasnojarsk geboren wurde, ist hier völlig unbekannt.



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Stadtpark entlang des Jenissei

Ausblick auf Krasnojarsk




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Theaterplatz mit Blick auf “Big Ben”





Nun haben wir drei reine Fahrtage vor uns. Mal sind die Straßen gut, mal schlecht, mal eine riesige Baustelle. Immer wieder verläuft die Straße parallel zur Trasse der Transsibirischen Eisenbahn. Da beide Übernachtungsplätze an
 einem Fluss liegen, ist auf jeden Fall für Badespaß gesorgt.

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AS109kWir müssen mitten hinein ins Zentrum von Irkutsk, um zu unserem Stellplatz bei einem Hotel in der Nähe des Flusses Angara zu kommen.



Für die Stadtrundfahrt ist wieder ein Bus organisiert und eine versierte Stadtführerin zeigt uns alles Sehenswerte.










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Gotteserscheinungskathedrale

Gut erhaltenes Holzhaus




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In den Markthallen gibt es frische Waren

Spaziergang am Ufer der Angara in Irkutsk






Der Baikalsee, von dem wir schon so viel gelesen und im Fernsehen gesehen haben, liegt endlich vor uns. Noch ein Stück mit der Fähre und wir sind auf der Insel Olchon, die auch als Schamanen-Insel bekannt ist. Hier wollen wir ein paar Tage bleiben. Geplant sind eine Bootsfahrt auf dem vor 4 Wochen noch zugefrorenen See und ein Ausflug mit Geländewagen in den unwegsamen Norden der Insel. Ansonsten haben wir Zeit zum Schwimmen, Wandern, Sauna
und Relaxen. Aber auch der allgemeine mobile Haushalt und kleinere Reparaturen am Fahrzeug lassen es uns nicht langweilig werden. Am Abend kann man beim gemeinsamen Grillen in der großen Runde sitzen, sich in kleinen
Gruppen zusammenfinden oder auch mal alleine bei einer Flasche Wein den Sonnenuntergang genießen.

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Wann kommt der Bus nach Olchon?

Es geht nur mit der Fähre auf die Insel Olchon




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Hier am Ufer des Baikalsees haben alle Platz

Mit geländegängigen UAZ zur Inselerkundung




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Der Schamanenfelsen auf der Insel Olchon

Kap Choboi an der nördlichsten Spitze




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Von der mobilen Sauna direkt in den kalten See

Bootsausflug auf den Baikalsee




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Bau eines Steinmännchens auf der Insel Ogoy

Blumenpracht auf Ogoy




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Ich fliege einfach mal mit

Zumindest 2 Baikalrobben bekommen wir zu sehen




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Inselalltag mit Brot backen                     

....  und  Wäsche waschen




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Gemeinsam Borschtsch-Suppe zubereiten

Nach 4 Tagen verlassen wir die Insel Olchon






Wir müssen zum zweiten mal durch Irkutsk, um an der Angara entlang zu unserem nächsten Stellplatz in Bolschaja Rechka zu kommen. Von hier machen wir Bus-Ausflüge zum Freilichtmuseum Talzy und zum Baikalmuseum in Listwjanka. In Listwjanka haben wir noch Zeit um auf dem Markt einzukaufen und an der Uferpromenade entlang zu spazieren.

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Ausflug zum Freilichtmuseum Talzy




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Fischmarkt in Listwjanka

Strand in Listwjanka






Um ans Ostufer des Baikalsees zu kommen müssen wir ein drittes mal durch Irkutsk und dann über nicht ganz so gute Straßen durch das Sajangebirge. Wir kommen schließlich in die Republik Burjatien und werden an unserem Stellplatz beim Dorf Posolskoje vom diesmal aufgewühlten Baikalsee empfangen.

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Entlang des Flusses Selenga kommen wir nach Ulan-Ude, die Hauptstadt von Burjatien. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt geht es ins 30 km außerhalb gelegene Buddhisten-Zentrum “Iwolginski Dazan”.

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Die Fahrt zur Grenze verläuft, wie so oft auf der Welt, über eine relativ schlechte Straße.


Die Grenzabfertigung auf der russischen Seite verzögert sich, weil es auf der mongolischen Seite nicht weitergeht.


Nach insgesamt 4,5 h haben wir auch den mongolischen Zoll geschafft und stehen noch eine Weile vor dem letzten Roll-Tor, hinter dem das mongolische Abenteuer beginnen kann.






















8. Juli - 27. Juli, Mongolei


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Nicht weit hinter der Grenze erreichen wir in einem Wald unseren ersten mongolischen Übernachtungsplatz .




Um zum nächsten Übernachtungs-Camp zu kommen, müssen wir zuerst die schlechten Straßen, die auch nur notdürftig repariert werden, meistern.



















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Ulaanbaatar (Ulan Bator), die Hauptstadt der Mongolei empfängt uns mit Regen und einem langen Stau. Unser vorgesehener Stellplatz ist überflutet und wir müssen auf einen Parkplatz ausweichen.


Immerhin haben wir für die Eröffnungsfeier des Nadaam-Fests Eintrittskarten bekommen, dazu abends ein gemeinsames Essen, anschließend ein ungeplantes Feuerwerk und am nächsten Tag einen Ausflug zu den Reiterwettkämpfen vor der Stadt.


Eine kurze Stadtbesichtigung rundet unser Besuchsprogramm ab.



















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Über eine sandige Piste erreichen wir den Khustayn-Nationalpark.
 
Bei einer Wanderung stellen wir überrascht fest, was hier in der vermeintlich trostlosen Steppe alles blüht und wächst.

Höhepunkt ist die Fahrt mit Geländewagen in den Nationalpark. Neben Steppen-Adlern können wir tatsächlich im Abendlicht die selten gewordenen Przewalski-Pferde beobachten.



















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Noch über asphaltierte Straßen Richtung Westen

Immer wieder Pferde, Ziegen- und Schaf-Herden




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Hin und wieder ein kleines Dorf

Selten, die blühende Steppe





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Neben unserem Übernachtungsplatz bei den Sanddünen leben auch einige Nomaden in ihren Jurten.


Eine der Jurten dürfen wir besuchen. Die Gastgeberin beantwortet unsere Fragen und wir dürfen einiges an Essen und Trinken (auch vergorene Stutenmilch) ausprobieren.



















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Karakorum war unter Dschingis Kahn im 13. Jahrhundert die Hauptstadt der Mongolenreichs.

Was man heute besichtigen kann, ist die buddhistische Klosteranlage Erdene Dsuu, die sich innerhalb der 400 m mal 400 m langen Außenmauern befand und im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie wurde 1937 komplett zerstört. Nur wenige Tempel wurden bisher wieder aufgebaut.

Lediglich die Steinschildkröten außerhalb des Klosters gelten als Überreste des Khan-Palasts in Karakorum.










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Auf unserem Übernachtungsplatz in Karakorum bekommen wir abends Besuch von einer Gruppe
Musiker.


Die musikalischen und artistischen Darbietungen sind spitzenklasse.



















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Durch eine Ebene mit saftigen Wiesen kommen wir zur Provinzhauptstadt Tsetserleg,


Das Aimag-Museum in der Klosteranlage ist durchaus sehenswert.


Weit oberhalb des Klosters erreichen wir über eine lange Treppe den Tempel Galdan Dsu mit toller Aussicht über die Stadt..


















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Hinter Tsetserleg finden wir unseren Übernachtungs- platz direkt neben dem Felsen Taikhar Tschluu.


Am nächsten Tag geht es zunächst über schlechte Straßen zu einem Zwischen-Stopp am Canyon des Flusses Tschuluut. Dort befindet sich auch eine heilige Stätte, eine sibirische Lärche mit 100 Zweigen.



















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Am Tsagaan-See im Nationalpark Chorgo Terchiin Tsagaan bleiben wir zwei Nächte.


Das Wetter ist leider sehr wechselhaft. Aber unseren Grillabend und den Ausflug auf den erloschenen Vulkan Khorgo lassen wir uns nicht nehmen.



















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Auch wenn die Straßen zwischendurch mal schlecht waren, ab jetzt gibt es meist gar keine mehr.

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Welches ist die richtige Spur?

So ein saftiges Gras gibt es nicht jedes Jahr




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Kleinere Reparaturen erledigt man gleich am Stellplatz

Wenn die Brücke ihn aushält, schaffen wir es auch




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Wasser gibt es nur an den Wasserhäuschen

Schlimmer darf es nicht werden




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Stellplatz in der Steppe

 




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Hinter diesen Jurten beginnt wieder der Asphalt

 




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Etwas mehr Bodenfreiheit täte ihm gut

Kaffee-Pause in der Steppe




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Stellplatz am Chargas-See

Wanderung zur Landspitze




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Traumhafter Sonnenuntergang am See

Weiter durch die Steppe Richtung Süden




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Übernachtungsplatz in Chowd

Weiter Richtung Westen am Altai-Gebirge entlang




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Da muss man durch, ob man will oder nicht

Stellplatz am Tolbo-See vor schneebedeckten Bergen




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Der Tolbo-See liegt 2080 m hoch

Weiterfahrt vor traumhafter Kulisse




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Begegnung unterwegs

Übernachtung vor der trostlosen Zollstation






Die Reisebeschreibung wird demnächst fortgesetzt




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